Worüber niemand laut spricht

Im Weinbau gibt es Themen, die jeder kennt – aber nur wenige offen aussprechen.
Alle Systeme – konventionell wie biologisch – geraten unter Druck, wenn sie vor allem auf Vorbeuge setzen. Viele Winzer, auch im Bio-Bereich, berichten:

  • der Krankheitsdruck bleibt hoch, trotz intensiver Vorbeuge
  • die Intervalle werden enger, egal ob Kupfer, Schwefel oder andere Mittel
  • Reben reagieren sensibler, je mehr man sie von außen führt
  • der Boden verliert sichtbar an Aktivität, wenn er zu wenig Beachtung bekommt
  • die Abhängigkeit vom System nimmt zu, nicht ab

Das hat nichts mit „Bio“ oder „Konventionell“ zu tun. Es ist die Logik eines Systems, das ständig steuert, statt zu stärken.
Ein System, das immer mehr fordert, ohne die natürliche Stabilität mitzunehmen. Viele Bio-Betriebe spüren das besonders deutlich:
Bei hohem Druck wird klar, dass Kupfer-Schwefel-Ansätze allein keinen stabilen Bodenaufbau ersetzen, und Backpulver-Mischungen keine tiefere Wurzelvitalität schaffen.

Genau hier setzt Smart Growing an

Nicht als Ersatz für Bio – sondern als Weiterentwicklung für alle Betriebsformen.
Ein Weg, der Bodenleben, Pflanzenstärkung und natürliche Prozesse wieder in den Mittelpunkt stellt, damit der Weinberg belastbarer wird und weniger fremde Steuerung braucht. Es geht nicht darum, jemanden zu belehren. Es geht darum, das auszusprechen, was viele längst spüren –

Warum immer mehr Winzer den chemischen Vorbeugeweg verlassen

Der Weinbau erlebt gerade das, wovor Forscher wie Chaboussow früh gewarnt haben:

Ein System, das auf ständiger chemischer Vorbeugung basiert, erzeugt Abhängigkeit – und stößt an seine natürlichen Grenzen.

Das zeigt sich heute klar:

  • zunehmende Resistenzen statt wirklicher Sicherheit
  • steigender Aufwand bei gleichzeitig sinkender Wirkung
  • Bodenverlust durch fehlende biologische Aktivität
  • Reben, die immer weniger selbst regulieren

Immer mehr Winzer steigen deshalb aus der Spirale aus und suchen Wege, die Natur stärker einzubeziehen.

Smart Growing gibt dem Weinberg einen Teil seiner natürlichen Kontrolle zurück – und macht Betriebe unabhängiger.

Wie Smart Growing wirkt

Gemeinsam mit Praktikern haben wir über zehn Jahre hinweg Maßnahmen in verschiedenen Kulturen getestet, angepasst und weiterentwickelt. Herausgekommen ist ein zweistufiger Ansatz, der sich bewährt hat, der Boden, Pflanze und das Mikrobiom einbezieht!

1. Unterstützung über das Blatt

  • Eine abgestimmte Kombination aus:
  • ausgewählten Kräuterauszüge
  • Mikroorganismen
  • Silizium
  • Spurenelementen
  • natürlichem Schwefel
  • pflanzlichen Bestandteilen wie Knoblauch

Diese Mischung soll die Vitalität der Reben unterstützen und ihre natürlichen Abwehrmechanismen fördern.

2. Langfristige Stärkung im Boden

Mit Urgesteinsmehlen und dem Quaterna-Humuskonzept lässt sich die Bodenbiologie gezielt unterstützen. Ziel ist eine stabile, lebendige Bodenstruktur, die Wasser, Nährstoffe und Mikroorganismen besser verfügbar machen kann.

Wie beides zusammenwirkt

Viele Winzer berichten, dass sich durch die Kombination beider Ebenen:

  • der Bedarf an chemischen Maßnahmen reduzieren lässt
  • die Reben kräftiger wachsen
  • die Trauben ihr aromatisches Potenzial besser entwickeln
  • der Wein an Ausdruck und Struktur gewinnen kann

Smart Growing ist kein Versprechen auf kurzfristige Wunder.

Es ist ein klarer, praxiserprobter Weg, der – bei konsequenter Anwendung – zu nachhaltigeren, stabileren und natürlicheren Prozessen im Weinberg führt.

Nicht spritzen aus Angst – sondern stärken aus Überzeugung

Unser Ansatz ist kein Vorbeuger – sondern ein Stärker.

Es geht nicht darum, aus Angst vor Krankheit zu handeln, sondern die Rebe bewusst zu unterstützen, damit sie ihre eigenen Funktionen besser nutzen kann.

Der Smart-Growing-Cocktail basiert auf natürlichen und mineralischen Komponenten wie Kräuterauszügen, Mikroorganismen, Silizium, Naturschwefel, Spurenelementen und Knoblauch.

Viele Winzer berichten, dass diese Mischung:

  • die natürlichen Abwehrprozesse der Reben unterstützt
  • das Bodenleben und die Wurzelzone entlasten kann
  • das Edaphon fördert und stabilisiert
  • den Weinberg insgesamt weniger abhängig wirken lässt

Smart Growing setzt dort an, wo das reine Vorbeugesystem an Grenzen stößt: bei der Stärkung der natürlichen Prozesse.

Chemische Maßnahmen wie Kupfer oder systemische Mittel können weiterhin notwendig sein – vor allem bei hohem Krankheitsdruck oder ungünstigen Witterungsbedingungen.

Mit Smart Growing lassen sich diese Eingriffe in vielen Betrieben jedoch gezielter einsetzen, weil die Rebe über mehr eigene Ressourcen verfügt.

Ziel ist nicht der Verzicht um jeden Preis, sondern ein ausgewogenes Nutzen-Risiko-Verhältnis und ein System, das langfristig stabiler, natürlicher und unabhängiger wird.

Was realistisch möglich ist

Smart Growing ist keine Abkürzung und kein sofortiges Erfolgsrezept.

Der Ansatz setzt auf natürliche Prozesse – und diese benötigen Zeit, Geduld und konsequente Umsetzung.

Du solltest nicht damit rechnen, dass bereits im ersten Jahr alles perfekt läuft.

Erste positive Entwicklungen können auftreten, aber Stabilität entsteht meist erst über mehrere Anbaujahre hinweg.

Wir versprechen keine Wunder und kein garantiertes Ergebnis.

Was wir bieten, ist eine klare, in der Praxis vielfach erprobte Orientierung, die Betriebe dabei unterstützen kann, nachhaltiger und bodenbewusster zu arbeiten.

Smart Growing zeigt Wege auf – gegangen werden müssen sie im Weinberg selbst.

Für wen Smart Growing geeignet ist

Smart Growing richtet sich an Winzerinnen und Winzer, die ihren Weinberg langfristig stärken wollen – egal ob konventionell oder bio. Besonders geeignet ist der Ansatz für Betriebe, die spüren, dass reine Vorbeugestrategien immer mehr Aufwand erzeugen, aber immer weniger echte Stabilität bringen.

Es ist geeignet für Winzer, die:

• natürliche Prozesse stärker einbeziehen möchten
• Bodenleben und Humusaufbau als Grundlage eines stabilen Systems sehen
• den Einsatz chemischer Mittel reduzieren wollen, ohne Risiken einzugehen
• merken, dass Kupfer und Schwefel im Bio nicht automatisch Bodenaktivität ersetzen
• Wert auf vitale, ausdrucksstarke Reben legen
• langfristig Weine erzeugen wollen, die Klarheit, Herkunft und Tiefe zeigen
• ihren Betrieb unabhängiger und stabiler aufstellen möchtenSmart Growing richtet sich auch an Selbstvermarkter, die wissen:

Je stabiler der Weinberg von innen heraus ist, desto klarer kann sich der Charakter im Wein zeigen –
und desto stärker wird oft auch seine Wahrnehmung und Wertschätzung beim Kunden.

Smart Growing ist kein System für schnelle Erfolge, sondern für Winzer, die ihren Weinberg nachhaltig entwickeln und seine natürliche Kraft wieder in den Vordergrund stellen wollen.

  • Verändere deine Sichtweise

    In dem Moment, wo sich eine Sichtweise ändert, wandelt sich alles. Das jetzige System der Agrikulturchemie führt aus unserer Sicht in eine Abwärtspirale. Das Edaphon und die Humussphäre nehmen dabei ab und die Kulturpflanzen werden geschwächt. Die Schäden dieses Systems sind so schleichend, dass man den Zusammenhang von Ursache und Wirkung kaum wahrnehmen kann.

  • Erkenne die Zusammenhänge

    Manchmal braucht es nur einen kleinen Denkanstoß um deutliche Verbesserungen zu erzielen. Genau diese Denkanstöße wollen wir mit Smart Growing auslösen. Danach kommt man dann Schritt für Schritt immer tiefer zum verstehen um dann festzustellen, dass es eigentlich gar nicht so schwer ist. Also mach deinen ersten Schritt.

  • Ziehe deine eigenen Schlüsse

    Mit unseren Anregungen kannst Du ganz gezielt deine eigene Exitstrategie erarbeiten. Die Agrikulturchemie ist auf dem Rückzug. Bereite dich darauf vor, unabhängiger von diesem System und ihrer Beratung zu werden. Machen deine eigenen Erfahrungen. Schaffe dir ein Netzwerke von Gleichgesinnten und tausche dich untereinander aus. Im Miteinander geht alles viel leichter.