Die Herausforderungen für Greenkeeper

Die Qualität der Rasenflächen ist das Aushängeschild für jeden Greenkeeper. Unsere Ideen und Lösungen helfen, die Ansprüche Ihres Publikums zu bedienen. 

  • Perfekte Greens, welche auch bei Niederschlägen gut bespielbar sind. 
  • Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel. 
  • Gesunde Rasenkulturen auf künstlich hergestellten Untergründen mit möglichst wenig Humus.

Leichter gesagt als getan! 

Unser Wissen über Ökologie und Bodenkunde hat uns inspiriert, dem Greenkeeper damit zur Seite zu stehen. Unser Ziel ist es, dass die Greenkeeper gezielt die Werkzeuge für Pflanzengesundheit verstehen und sie so dosieren, wie es die Situation erfordert. Kein fertiger Cocktail, sondern die gezielte Kombination von Einzelkomponenten. Damit kann der Greenkeeper seine Maßnahmen viel besser nachvollziehen. Das spart am Ende Geld und Mittel.

Pilzerkrankungen

Rasenpilzerkrankungen sind auf Golfplätzen einer der gravierendsten Störenfriede. Sie stellen mit Abstand die größte Herausforderung dar.

Auch in anderen Kulturen finden sich hier Parallelen. Die Golfrasenflächen sind aber deutlich schwieriger, gesund zu erhalten. Aufgrund der speziellen Anforderungen auf den Greens können wir zur Behandlung der Rasengesundheit keine humusreiche Mikrobiologie aufbauen. Genau dieses Mikrobiom ist für die Pflanzengesundheit wesentlich.

Fehlt es oder ist es durch die Behandlungen mit belastenden Spritzmitteln stark reduziert, wird die Kultur krankheitsanfällig. Damit fällt eine natürliche Gesunderhaltung der Kultur über den Boden aus. Die Greens auf Golfplätzen sind damit anfälliger für Infektionen. Somit sind Blattbehandlungen auf Golfplätzen besonders wichtig. Das Konzept „Smart Growing“ ist ideal, um chemisch-synthetische Fungizide zu umgehen.  Die Kräuterbiologie vom KE wirkt postbiotisch auf Boden und Pflanze. In Kombination mit Siproplant® wird die pflanzeneigene Abwehrkraft der Gräser stimuliert. Dazu empfehlen wir flüssigen Düngeschwefel. Bei sehr hohem Infektionsdruck ist der ergänzende Einsatz von Kaliumphosphonat ideal für Greens. Es muss nach jetziger Gesetzeslage als Fungizid ausgelobt werden. Kaliumphosphonat übt keinen Pflanzenstress aus und wirkt kaum reduzierend auf das Bodensystem. Die Änderung der Rechtslage ist auf die Rückstandsproblematik zurückzuführen. Diese spielt auf den Greens keine Rolle.

Mit diesem Cocktail lassen sich so die Spielflächen gut alternativ behandeln. Der Cocktail kann vorbeugend oder kurativ eingesetzt werden bei:

  • Dollarspot
  • Anthracnose
  • Braunfleckenkrankheit
  • Schneeschimmel
  • Pythium (Wurzelfäule)

Gerne beraten wir Sie, mit welchen Dosierungen wir die besten Erfahrungen auf Golfplätzen gemacht haben.

Rasenfilzschichten

Rasenfilzschichten beeinträchtigen erheblich die Qualität der Greens. Häufiges Aerifizieren und das Absanden sind ein Teil der Lösung. Mit „Smart Growing“ kann der Greenkeeper diesem umfassenden Rasenproblem auch kausal entgegenwirken.

Es fehlt den Bodenstrukturen die organikabbauende Biologie. Die Filzschichten behindern die Wasserführung auf den Greens. Es entsteht Staunässe bei gleichzeitig wasserabweisenden Bodenstrukturen. Dieser Prozess verschlechtert die Rasengesundheit. Die Erfahrungen der Greenkeeper mit „Smart Growing“ zeigen, dass sich die wasserabweisenden Strukturen der Bodenaggregate auflösen, die Greens weniger Trockenstress zeigen und die Filzbildung geringer ist.

Mehr Rasengesundheit und eine Steigerung der Strapazierfähigkeit sind das Ergebnis. 

Silizium das Viagra der Greens!

Diese Aussage haben wir von den Greenkeepern übernommen. Mit „Smart Growing“ fördern wir über die Siliziumanteile im Cocktail die Halmfestigkeit. Die Spielfläche fühlt sich rauer an und die Ballgeschwindigkeit nimmt zu.

Die wichtigste Eigenschaft von Silizium auf Golfrasenflächen ist die Verbesserung der Widerstandsfähigkeit des Rasens. Bei hohem Spielaufkommen kommt es zur Zunahme von mechanischen Belastungen, die mit Silizium besser überstanden werden. Auch alle Formen von Umweltstress und Krankheitsdruck werden besser kompensiert. Silizium bindet Wasser und Nährstoffe und ist wichtig für die Beweglichkeit von Nährstoffen in der Pflanze. Somit sollte es bei jeder Spritzung eingesetzt werden. Unser Siproplant® ist ein Multimineral auf Siliziumbasis. Dabei steht das Silizium zusammen mit allen Spurenelementen der Kultur zur Verfügung. Somit kann das Silizium in seinem natürlichen Umfeld optimal wirken. "Siproplant®"

Der Wirkverstärker!

Unverzichtbar, wenn es darum geht, die eingesetzten Spritzmittel vollständig auszuschöpfen.

Mit Squall® werden die eingesetzten Spritzmittel auf der Blattoberfläche konzentriert. Squall® sorgt dafür, dass die wasserabweisende Blattoberfläche der Gräser den Spritzbelag besser annimmt. Die eingesetzten Wirkstoffe werden besser auf der Oberfläche gehalten (Haftung) und gleichmäßiger verteilt (Spreitung). Gleichzeitig entsteht eine hohe Regenfestigkeit der aufgebrachten Beläge. So können die Wirkmittel um bis zu 40 % verstärkt werden.

Damit spart Squall® nachweislich Spritzmittel ein. Besonders bei teuren Behandlungen mit Fungiziden sollte Squall® immer der Spritzbrühe mit 0,5 % zur Wasseraufwandmenge dazugegeben werden. Es ist vollständig biologisch abbaubar und wie all unsere Produkte FIBL-gelistet. 

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